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Planeten-Positionen im Horoskop von Wolfgang Borchert
- Sonne → 28°30 Stier → Haus 01/02
- Mond → 07°28 Skorpion → Haus 07
- Merkur → 09°49 Zwillinge → Haus 02
- Venus → 24°33 Widder → Haus 01
- Mars → 09°44 Zwillinge → Haus 02
- Jupiter → 09°13 Jungfrau → Haus 06
- Saturn → 17°58 Jungfrau → Haus 06
- Uranus → 09°22 Fische → Haus 12
- Neptun → 11°10 Löwe → Haus 05
- Pluto → 07°26 Krebs → Haus 04
- Mondknoten → 25°38 Waage → Haus 07
- Aszendent → 18°34 Widder
- Medium Coeli → 06°35 Steinbock
Im Dezember 1940 brach Wolfgang Borchert seine Ausbildung als Buch-Händler ab, um sich ganz auf seine Schauspieler-Ausbildung (Mond Quadrat Neptun, Merkur und Mars Sextil Neptun, Neptun ich Haus fünf.) zu konzentrieren. Nebenher schrieb er, auch für Zeitungen, Gedichte und andere Texte/Artikel (Merkur, Mars und Haus drei im Tierkreiszeichen Zwillinge). Im März 1941 beendete Wolfgang Borchert die Schauspieler-Ausbildung erfolgreich. In den nächsten drei Monaten betätigte er sich als Schauspieler in einem Wander-Theater.
Im Sommer 1941 wurde Wolfgang Borchert zum Kriegs-Dienst eingezogen. Nach der Grund-Ausbildung wurde er als Soldat in Russland eingesetzt, wo er Anfang 1942 verwundet- und zusätzlich ernsthaft krank wurde. Wegen Verdacht auf Selbst-Verstümmelung und regime-kritischen Äußerungen (Merkur und Mars machen ein Spannungs-Quadrat mit Uranus und Jupiter) wurde Wolfgang Borchert der Prozess gemacht und folglich inhaftiert. Anfang 1943 wurde Wolfgang Borchert wegen chronischen Erkrankungen aus der Armee entlassen.
Wieder geriet er mit der nationalsozialistischen Polizei/Justiz in Konflikt, weil er regime-kritische Äußerungen machte. Mit dem dominanten Uranus (gleich-bedeutend mit → Rebell) in seinem Horoskop konnte oder wollte Wolfgang Borchert sich nicht in national-sozialistischem Sinne gleich-schalten und an freier Lebens-Führung behindern lassen, was ihm letztlich wahrscheinlich zum Verhängnis wurde. Anfang 1944 wurde er wieder inhaftiert. Im September 1944 sollte Wolfgang Borchert, zur sogenannten Front-Bewährung, wieder in den Kriegs-Einsatz nach Russland abkommandiert werden, was seine Krankheiten jedoch nicht zuließen.
Wolfgang Borchert erlebte das Kriegsende als kriegs-untauglicher Garnisons-Soldat in Deutschland. Bei Kriegs-Ende geriet er in französische Gefangenschaft, aus der er sich aber befreien konnte. Nach dem Krieg betätigte Wolfgang Borchert sich, so weit es seine Erkrankungen zuließen, weiterhin schauspielerisch und schriftstellerisch. Wolfgang Borchert starb mit 26 Jahren im November 1947 an seinen (kriegs-bedingten) Krankheiten.